Warum ich selbst illustriere?
Für mich sind Bilder mehr als Dekoration. Sie sind eine eigene Sprache. Jeder kennt das Sprichwort „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. Genauso empfinde ich es auch.
Schon während meines Studiums und später im Berufsleben waren Flipcharts ständig an meiner Seite. Nicht, weil ich besonders gut zeichnen konnte, sondern weil Bilder etwas schaffen, das Worte allein oft nicht schaffen: sie machen Dinge klarer, verständlicher, greifbarer.
Bei Kinderbüchern ist diese Bildsprache noch wichtiger. Illustrationen öffnen Türen in neue Welten. Sie regen die Fantasie an, geben Orientierung und lassen Kinder in Geschichten eintauchen, als wären sie selbst dabei.
Deshalb war mir von Anfang an wichtig, meine eigene Bildsprache zu entwickeln. Ich weiß, dass ich kein gelernter Illustrator bin und meine Zeichnungen nicht perfekt sind. Aber genau das gehört für mich zum Klugwald:
Nicht Perfektion zählt, sondern der Mut, Neues auszuprobieren, dabei zu wachsen und dazu zu stehen.